Angst vor Geburtsschmerzen

Für werdende Mütter ist die Schwangerschaft eine schöne Zeit voller Vorfreude auf ihr Kind. Doch für viele von ihnen sind die Monate vor der Geburt auch geprägt von Angst vor diesem Ereignis: Klappt die natürliche Geburt? Wie hoch sind die Risiken? Halte ich die Schmerzen aus?

Haben Sie eventuell falsche Vorstellungen?

 

Diese Ängste vor der Geburt sind normal und nachvollziehbar. Jede werdende Mutter weiß im Grunde, dass die vielleicht schmerzhafteste Erfahrung ihres Lebens auf sie zukommt. Dabei haben viele Frauen aber falsche Vorstellungen von der Art und der Intensität des Wehenschmerzes. Hierbei handelt es sich um Eingeweideschmerzen, die durch Überdehnung, Risse und Ischämie der Uterusmuskulatur verursacht werden. Dehnung und Mikroverletzungen des Gebärmutterhalses, Dehnung des unteren Uterinsegmentes, Dehnung der Mutterbänder und Eileiter, Druck auf die Nervenenden im Lumbo-Sakral-Bereich, Druck auf die Beckengelenke, Ischämie der Uterusmuskulatur und daraus folgender metabolischer Azidose, Hypertonie oder Spasmen der Gebärmutter. Eine ganze Reihe von Verletzungen, die in ihrer Art übrigens sehr an Verletzungen von übertrainierten Leistungssportlern erinnern.

Gibt es eine Möglichkeit der Schmerzerleichterung?

 

SchmerzerleichterungWichtig ist es herauszufinden, welche Hilfe eine Schwangere braucht, um Ihre Ängste zu bewältigen, welche Möglichkeiten der Schmerzerleichterung es gibt . So sind z.B. vor der Geburt – in der Eröffnungsphase des Muttermundes – vor allem Entspannungstechniken zur Schmerzreduktion sinnvoll. Voraussetzung ist das Erlernen dieser Technik bei speziell ausgebildetem Personal vor der Geburt. Bei der Hypnose werden die Patientinnen in einen hypnotischen Entspannungszustand versetzt.
Während der Hypnose wird der Geburtsvorgang in einem Zustand tiefer Entspannung mental eingeübt und die einzelnen Phasen der Geburt durchgespielt. Durch wiederholtes Üben gewinnt die Frau an Sicherheit und die Angst vor dem Geburtsvorgang wird genommen. Eine Selbsthypnose ist erlernbar und unter der Geburt anzuwenden.
Diese Methode muss vor der Geburt erlernt und regelmäßig geübt werden, um eine Wirkung zu erzielen. Die werdenden Mütter erlernen eine Technik, die es Ihnen erlaubt, sich entspannt auf den Geburtsverlauf zu konzentrieren. Sie nehmen die Kontraktionen wahr und können deren Ausmaß entscheidend beeinflussen. Diese Technik ermöglicht es den Frauen während der Geburt, sofort Entspannung zu erlangen und so lange wie nötig aufrecht zu erhalten und dabei gleichzeitig aufmerksam und kooperativ zu sein. Dabei bestimmen die Frauen selbst, wann sie die Technik anwenden, um sich leicht in Entspannung zu versetzen und dadurch den Geburtsverlauf positiv zu beeinflussen.

Was kommt da auf mich zu?

 

Mein Behandlungsangebot: Der Kurs wendet sich an werdende Mütter und deren Begleiter im letzten Schwangerschaftsdrittel, vorzugsweise ab der 25. Woche. Sie bekommen Informationen über Mental- und Entspannungstechniken, erhalten Visualisierungen und erlernen Selbsthypnose, so dass Sie diese sicher und leicht während der Geburt anwenden können. Darüber hinaus erlernen Sie Methoden, um die Produktion körpereigener Endorphine anzuregen.

Grenzen sprengen und innere Kräfte aktivieren – gehen Sie durch ein einzigartig schönes Geburtserlebnis.

 

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