Rauchen in der Schwangerschaft

Wissenschaftler schätzen, dass schwangere Raucherinnen im Durchschnitt 13 Zigaretten pro Tag konsumieren. Über neun Monate verteilt kriegen ihre Babys somit Schadstoffe aus rund 3640 Zigaretten ab – noch bevor sie ihren ersten Atemzug getan haben. Hansjosef Böhles, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin, findet daher klare Worte: „Rauchen in der Schwangerschaft ist eine Form der Kindesmisshandlung.“
Wer schwanger ist und trotzdem raucht, riskiert zudem eine Früh-, Fehl- oder Totgeburt sowie eine Ablösung der Plazenta und ein geringeres Geburtsgewicht des Kindes. Rauchen Männer im zeugungsfähigen Alter hat das zur Konsequenz, dass die Fruchtbarkeit leidet. Die Broschüre Rauchen in der Schwangerschaft informiert umfassend über die schädigende Wirkung und die Folgen von Nikotinkonsum in der Schwangerschaft.

 

 

Rauchen in der Schwangerschaft ist verantwortlich für neurologische Schäden beim Baby.

 

Rauchfrei in der SchwangerschaftRauchen führt nicht nur zu neurologischen Schäden des Babyhirns, sondern auch zu einer geringeren Hirnsubstanz, was die Intelligenz des Kindes beeinträchtigen kann. Zudem zählen Sprach- und Verhaltensstörungen wie etwa Hyperaktivität zu den möglichen Folgen des Rauchens, ebenso wie Asthma, Mittelohrentzündungen, Atemwegserkrankungen, Übergewicht, sowie Verhaltensauffälligkeiten und Sozialisierungsprobleme. Das Risiko an ADHS zu erkranken beträgt bei Müttern, die während der Schwangerschaft rauchen, 16,5 %, sonst liegt es bei 4,6 % – es ist also 3,6-mal höher als bei Müttern, die während der Schwangerschaft nicht rauchen.

 

 

Nikotin bewirkt nachhaltige Schäden der Lungenfunktion

 

Tabakrauchexposition schon im Mutterleib verringert nachhaltig die Lungenfunktion. Die Ursache dafür ist: Nikotin wirkt direkt auf jene Zellen, die das Lungengewebe aufbauen. Dadurch kommt es zu einer verringerten Ausbildung der Alveolen, das sind Lungenbläschen, die in der Lunge für den Sauerstoffaustausch mit dem Blut wichtig sind. Darüber hinaus wird auch der Aufbau des Lungengerüsts gestört und die Zusammensetzung des die Lungenbläschen auskleidenden Films (Surfactant) verändert.
 

Etwa ein Drittel der plötzlichen Säuglingstodesfälle gehen statistisch auf das Konto der Tabakrauchexposition während der Schwangerschaft und im ersten Lebensjahr.

 

 

Babies sind eine der stärksten Motivationen um aufzuhören

 

Die Schwangerschaft ist die stärkste Motivation, um mit dem Rauchen aufzuhören, stärker als ein Herzinfarkt oder Krebs. Allerdings kann kompetente Hilfe hilfreich sein, wie z.B. Raucherentwöhnung durch Hypnose, eine der wirksamsten Möglichkeiten, einfach und ohne lästige Nebenerscheinungen mit dem Laster aufzuhören.
 

Übernehmen Sie die Verantwortung für sich und für Ihr Kind und erleben Sie, wie leicht es Ihnen fällt mit Hypnose Nichtraucher zu werden.
 
 

 

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