Wie sieht es aus mit Sport in der Schwangerschaft?

Wie sieht es mit Sport in der Schwangerschaft aus? Je näher die Geburt rückt, desto dicker wird der Bauch. Die Rücken tut weh, die Angst, z.B. beim Fahrradfahren, dass durch einen Sturz das Baby verletzt werden könnte, wird immer größer.
Jedoch spricht grundsätzlich nichts gegen Fahrrad fahren. Solange Sie daran gewöhnt sind und sich sicher fühlen, können Sie sogar kleine Radtouren unternehmen und das Gefühl genießen, auf angenehme Art und Weise etwas für Ihren Körper zu tun.
Sollten Sie erst mit Beginn der Schwangerschaft mit dem Radfahren beginnen, ist Vorsicht angesagt. Nicht alle Verkehrsteilnehmer fahren rücksichtsvoll.  Und bedenken Sie, dass Sie mit zunehmendem Bauchumfang nicht mehr so gelenkig sind. Schwierige Situationen in denen Sie sonst einfach vom Fahrrad gesprungen sind, können sie so in schwangerem Zustand nicht mehr lösen. Darüber hinaus kann das Gleichgewicht des Körpers durch den dicker werdenden Bauch gestört sein.

 

 

Genießen Sie in der Schwangerschaft jede Form von Bewegung

 

erlaubte SportartenGenerell liegen keine Hinweise darauf vor, dass eine richtig ausgewählte Sportaktivität negative Folgen für Sie oder Ihr werdendes Kind hat. Ein gesundes Maß an Bewegung wird von den meisten Schwangeren als wohltuend empfunden, steigert sie doch emotionales und physisches Wohlbefinden. Laut einer aktuellen US-Studie der Johns Hopkins University hat selbst ein intensiveres Training keine negativen Auswirkungen auf das Kind oder den Verlauf der Schwangerschaft
Sie fühlen sich ausgeglichener und selbstsicherer, außerdem beugen Sie Rückenschmerzen vor und halten Ihre Muskulatur aktiv. Dadurch profitieren Sie auch in der Zeit nach der Schwangerschaft. Darüber hinaus ist Sport äußerst nützlich, Gewichtsproblemen jeglicher Art vorzubeugen.
Radfahren, Schwimmen, Wandern, Gymnastik sind sicher kein Problem. Sehen Sie es aber eher als Bewegung und nicht so sehr als Sport.  Auch gegen Saunabesuche ist nichts einzuwenden, solange Sie daran gewöhnt sind. Voraussetzung ist natürlich eine unkompliziert verlaufende Schwangerschaft, d.h. keine vorzeitigen Wehen, Blutungen oder sonstige Risiken.
Eine Leistungsorientierung kann zu jeder Zeit im Leben gut und nützlich sein. Jedoch bis an die Grenzen oder sogar darüber hinaus zu gehen, ist während der Schwangerschaft nicht anzuraten. Leistungssport erfordert ganzen körperlichen Einsatz, geht an die Substanz und lässt nicht genug Platz für das Kind, das auch berücksichtigt werden möchte.
Ebenso ist es ist nicht anzuraten, während einer Schwangerschaft Sportarten auszuführen, die eine Gefahr bergen wie z.B. Inline Skating oder Mountainbiking. Sie sollten auch keine Kampfsportart erlernen. Natürlich gilt auch hier: Keine Regel ohne Ausnahme! Erfahrene Reiterinnen werden auch während ihrer Schwangerschaft problemlos weiter reiten können.

 

 

Vielleicht doch lieber Wellness?

 

vielleicht lieber Wellness?Schwangerschaft ist keine Krankheit und jede Schwangere kann selbst in ihren Körper hinein hören. Die Signale, die der eigene Körper gibt bieten die beste  Orientierung. Spüren Sie in sich hinein, wie fühlt es sich an, wenn Sie Sport treiben. Berücksichtigen Sie, dass Sie sich speziell im letzten Schwangerschaftsdrittel nach dem Sport ausreichend erholen.
Vielleicht merken Sie, dass Ihnen – je näher die Geburt kommt – Sport nicht mehr so viel Spaß macht. Vielleicht bemerken Sie auch, dass Sie Sport zu anstrengend finden. Vielleicht steht Ihnen der Sinn mehr nach einer Wellness-Anwendung oder Sauna? Richten Sie sich nach Ihren Bedürfnissen und handeln Sie entsprechend. Dann können Sie eigentlich gar nichts falsch machen.
Und sollten dennoch Unsicherheiten da sein, können Details mit der betreuenden Hebamme oder dem behandelnden Arzt besprochen werden.

 

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